Manuel Fettner hat den Continentalcup in Wisla, der in nur einem Durchgang entschieden wurde, gewonnen. Der Österreicher kam bei seinem Sprung auf 131 Meter und erhielt insgesamt 132,8 Punkte. Auf dem zweiten Rang reihte sich Robert Johansson aus Norwegen, der auf 129,5 Meter (131,6 Pkt.) kam, vor Mitja Meznar (128m; 128,3 Pkt.) ein.
(v.l.) Robert Johansson, Manuel Fettner, Mitja Meznar
Foto: Ania Walczyńska
Das es heute kein leichter Tag in Polen werden dürfe, darauf deutete bereits der Probedurchgang hin, der bereits wegen starken Wind abgesagt werden musste. Im 1. Wertungsdurchgang spiegelten sich die schweren Bedingungen schließlich auch in den Weiten wieder. Der Führende der Gesamtwertung, Andreas Stjernen, musste seinen Sprung bereits bei 73 abbrechen und blieb ebenso wie Teamkollege Ole Marius Ingvaldsen ohne Punkte.
Deutlich mehr Glück hatten dagegen die Landsmänner Robert Johansson (2.), Kenneth Gangnes (7.) und Klaus Ovlien Engen (9.). Damit waren trotz der beiden Ausfälle von Ingvaldsen und Stjernen die norwegischen Farben stark in den Top Ten vertreten. Durch das ebenfalls schwache abschneiden von Michael Hayböck (21.) der Stjernen als Einziger noch gefährlich werden könnte, blieb es aber bei der deutlichen Continentalcupführung des Norwegers.
Fettner nutzt Schwächen aus
Abseits der Skiflugweltmeisterschaften nutzte Manuel Fettner seinen erneuten Einsatz im Continentalcup, um sich wieder für das österreichische A-Team anzubieten. Sein Sprung auf 131 Meter reichte letztlich zum Sieg. Auch Mitja Meznar der seinen Startplatz in der ersten slowenischen Mannschaft mittlerweile verloren hat, war mit 128,5 Metern zur Stelle, und wurde Dritter.
Die schwierigen Windverhältnisse sorgten dann auch am Rande der besten Zehn dafür, dass es Springer nach vorne spülte, die bisher mit Problemen zu kämpfen hatten. Marco Grigoli und Sami Niemi genügten jeweils 124 Meter für den guten zehnten Rang. Für Routinier Wolfgang Loitzl, dessen Formkurve in den letzten Wochen deutlich nach unten zeigte, präsentierte einen halben Meter mehr, und freute sich über den siebten Platz.
Auch die deutschen Adler mussten sich heute geschlagen geben. Mit Felix Schoft (12.) und David Winkler (13.) konnten sich nur zwei Athleten immerhin in Schlagdistanz platzieren. Marinus Kraus (25.), Markus Eisenbichler (26.) und Danny Queck (27.) landeten alle Starter außerhalb der Top Ten.
So geht es weiter
Nach dem heutigen anstrengenden Wettbewerb gibt es morgen noch einmal die Gelegenheit für alle Enttäuschten sich zu beweisen. Gestartet wird ab 10 Uhr mit dem Probedurchgang. Für 11 Uhr ist der Beginn des ersten Durchgangs geplant.