Der Continentalcup gastiert an diesem Wochenende in Brotterode/GER. Bereits am heutigen Freitag ging es wie gewohnt im Training von der Schanze. Die besten Weiten in den drei Durchgängen zeigten Stefan Kraft (AUT), Simen Grimsrud und Kim Rene Elverum Sorsell (beide NOR).
Weitester im ersten der drei Umläufe war mit 117 Metern der Österreicher Stefan Kraft. Überzeugend waren aber auch die Slowenen. Allen voran platzierten sich hier Matjaz Pungertar mit 114 Metern auf Rang drei sowie Rok Urbanc (111m; 7.) im Vorderfeld. Mithalten konnten auch Primoz Pikl (13.) und Andraz Pograjc (16.). Ebenso erfreulich auch der erste Trainingssprung für den Russen Ilmir Hazetdinov (113m; 5.) und den Slowaken Tomas Zmoray (112m; 6.).
Für die Norweger reihten sich gleich vier Springer unter den besten Athleten im Feld. Auf Platz zwei lag Robert Johansson mit 115,5 Metern. Simen Grimsrud (110,5m; 8.) und Kim Rene Elverum Sorsell (108,5m; 10.) kamen ebenfalls unter die besten Zehn. Diese verpasste Mats Berggaard (107,5m; 11.) nur ganz knapp. Für das deutsche Team blieb nach dem ersten Trainingssprung noch Luft nach oben. Jan Mayländer auf Rang elf und Stephan Leyhe knapp dahinter (13.) waren die Besten. Marinus Kraus (16.) sowie Georg Späth, Markus Eisenbichler und David Winkler zu dritt auf Rang 20 kamen über mittelmäßige Sprünge nicht hinaus.
Zweites Training an Grimsrud
Im zweiten Training konnte besonders Simen Grimsrud noch einmal einen draufsetzen. Mit 120,5 Metern hielt er die Führungsposition deutlich bis zum Ende. Dabei verwies er die beiden Österreicher Stefan Kraft und Michael Hayböck (113,5m; 3.) hinter sich. Und auch Primoz Pikl verbesserte sich noch einmal um einige Plätze (107m; 5.) und war der beste Slowene. Seine Mannschaftskollegen bauten dabei im Vergleich zum ersten Sprung deutlich ab. Erneut bester Deutscher war Jan Mayländer auf dem 10. Platz.
Elverum Sorsell gewinnt drittes Training
Auf die Wettkämpfe in Brotterode dürfte sich besonders Simen Grimsrud freuen. Der Norweger kommt immer besser in Schwung. Auch im dritten Versuch ließ er mit 111,5 Metern nicht locker. Weitengleich lag sein Teamkollege Vegard Swensen auf Rang zwei. Geschlagen nur von einem weiteren Norweger: Kim Rene Elverum Sorsell gelang mit einem Sprung auf 113 Meter der weiteste Versuch des dritten Trainings. Etwas besser lief es auch für das deutsche Team, das mit Danny Queck (110m) den besten auf Rang vier stellte.
Dahinter kamen Stephan Leyhe (7.), Georg Späth (11.), Markus Eisenbichler (13.), Jan Mayländer (18.), David Winker (20.) und Marinus Kraus (24.) auf akzeptable Weiten. Viele der besten Springer ließen das letzte Training aber aus, darunter auch Stefan Kraft. Teamkollege Michael Hayböck machte aber wieder einmal deutlich, dass er zurecht die Führung im Continentalcup inne hat. 110 Meter bedeuteten hinter dem Noweger-Trio Rang vier.
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