
Muotka? Wo habe ich den Namen schon einmal gehört? Ah ja. Genau! Die Rede ist von dem sehr sympathischen, jungen Finnen, der sich anschickt in Zukunft zu den Großen seines Landes aufzuschließen. Skisprunglegende Goldberger bezeichnete seinen Stil als „ähnlich Ahonens“ und ist sich sicher, dass aus diesem Mann noch ein ganz Großer wird.
Am 14. Juli 1988 wurde der junge Olli im nördlichen Finnland gelegenen Rovaniemi geboren. Anfangs startete Muotka als Nordischer Kombinierer für den Verein „Ounasvaaran Hiithoseura“ im Weltcup B. Später wechselte er zu den Spezialspringern.
Schon beim ersten Bewerb, der FIS-Cup im zentralen Kuopio im Dezember 2005, konnte er mit einem 24. Platz einige Punkte für sich gewinnen. Bei seinem Continentalcup-Debüt 2007 in Pragelato punktete er ebenfalls sofort, einen 21. Rang durfte er sein Eigen nennen. Seib bestes Ergebnis im Continentalcup erreichte er im Frühjahr 2008 in Zakopane, Polen. Dort ergatterte einen guten zwölften Platz. Ein Jahr im März zuvor holte er sich mit Mika Kauhanen, Lauri Asikainen und Sami Niemi die Bronzemedaille im Teamspringen bei den Junioren-Weltmeisterschaften im italienischen Tarvisio. Zum ersten Mal im Weltcupgeschehen tauchte er am 9. März 2009 in Kuopio auf. Da er dort mit dem 59. Rang die Qualifikation verpasste, holte er sich seine ersten Weltcuppunkte erst ein Jahr später im japanischen Sapporo. Dort schloss er mit einem 14. Rang ab. Zwei Monate später fiel Janne Ahonen aufgrund einer Verletzung bei dem Mannschaftsspringen der Skiflug-Weltmeisterschaft 2010 in Planica aus und der junge Muotka holte sich mit Janne Happonen, Matti Hautamäki und Harri Olli die Bronzemedaille.
Im Finnjumping-Cup 2010 platzierte sich der junge Finne auf Rang 2 hinter Juha-Matti Ruuskanen und vor Kalle Keituri und Kai Kovaljeff. Doch schon im Sommer 2010 bewies er mit dem 6. Rang, dass er im darauffolgenden Weltcup mitmischen kann und will. Das tat er dann auch sehr erfolgreich, indem er dem finnischen Team eine tatkräftige Unterstützung war, als nach der Reihe die Springer davonliefen. Zehn Mal sprang er unter die Top 30 der Weltspitze und davon 3x mit dem Team unter die Top 10. Das beste Ergebnis erreichten die Finnen gemeinsam in Oberstdorf: ein 4. Platz. Zum Ende der Saison konnte er sich als finnischer Meister von Groß- und Normalschanze etablieren.