Manuel-Fettner profil

Manuel Fettners Talent zeigte sich erstmals in der Saison 1999/00, in der er direkt Österreichischer Vizemeister wurde und zwei Springen im Continentalcup gewann.

Auch in der folgenden Saison gelangen ihm Siege im Continentalcup. Außerdem wurde er Juniorenvizeweltmeister im Einzel und in der Mannschaft. Am 4. Januar 2001 debütierte Fettner im Weltcup bei der Vierschanzentournee in Innsbruck/AUT, wo er 44. wurde. Zwei Tage später erreichte er beim letzten Springen der Tournee schon den fünften Rang.

Auch im Weltcup 2001/02 ging Fettner an den Start und bekam 19 Weltcuppunkte. Während er in der Saison 2002/03 zwar im Continentalcup erfolgreich war und sogar erstmals Juniorenweltmeister mit der Mannschaft wurde, schaffte er in diesem Winter den Sprung in den Weltcup nicht. In der für ihn nicht erfolgreichen Saison 2003/04 verfehlte er den Start in der höchsten Klasse, in die er erst im Januar 2005, erneut beim letzten Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen/AUT zurückkehrte.

In der Saison 2005/06 erreichte Fettner wieder Weltcuppunkte, genauso wie in der Saison 2006/07, in der ihm als bestes Resultat ein neunter Rang gelang. Nachdem er auch in den Winter 2007/08 mit einem siebten und einem achten Platz gut gestartet war, verpasste er allerdings weitere Top-10-Platzierungen.

Fettner gewann bis zum Saisonende 2009 sechs Continentalcupspringen und insgesamt kam er 23 Mal auf das Podest. Außerdem triumphierte er einmal im FIS-Cup und zweimal mit dem Team im Sommer-Grand-Prix, zudem siegte er dreimal bei der Universiade (2005 Normalschanze und Großschanze, 2007 Team). In der Saison 2009/10 schaffte zwei Top 30 Platzierungen im Weltcup und errang zwei Siege im Continentalcup.

Der richtige Durchbruch gelang dem Tiroler aber erst in der Saison 2010/11. Mit dem dritten Rang beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf/GER schaffte er im Alter von 25 Jahren den ersten Podiumsplatz seiner Karriere, und legte damit den Grundstein für den 4. Platz im Gesamtklassement der Tournee. Mit weiteren TopTen-Resultaten beendete er die Saison auf dem 12. Rang. Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft blieb "Fetti", dank der starken nationalen Konkurrenz, aber auch in Oslo verwehrt.

In der Saison 2011/12 lief es dagegen nicht ganz rund für Manuel Fettner. Im Weltcup scheiterte er mehrmals am Einzug ins Finale oder erreichte lediglich hintere Platzierungen. Nur im tschechischen Harrachov reichte es zweimal für die Top 15. Dafür konnte Fettner gleich drei Continentalcupspringen gewinnen. Sowohl im polnischen Wisla als auch bei beiden Bewerben in Neustadt/GER stand er ganz oben auf dem Podest und beendete die Saison als 15. in der Gesamtwertung.

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