Jacqueline Seifriedsberger zählt zum Kader der österreichischen Damen. Mit dem Skispringen hat sie 1995, im Alter von vier Jahren, begonnen. Ihr Idol ist niemand anderes, als der fünfmalige Tourneesieger Janne Ahonen aus Finnland.Zum ersten Mal im Continentalcup startete die Österreichern, nachdem sie den Winter zuvor erste Erfahrung bei FIS-Rennen gesammelte hatte, im Juli 2004 in Park City/USA. Dort schafft sie als Achte zugleich den Sprung unter die besten Zehn. Auch bei weiteren COC-Einsätzen in der Saison konnte Seifriedsberger stets mit guten Leistungen glänzen und platzierte sich immer unter den besten 30.
Auch in ihrer zweiten Saison blieb die Österreicherin erfolgreich. Nach mehreren Top Ten Platzierung folgte am 1. März 2006 im japanischen Zao, mit dem dritten Rang, ihre erste Podiumsplatzierung.
Ihre bis dato erfolgreichste Saison ist 2007/08. Am 15. August 2007 konnte sie in Pöhla/GER erstmals in ihrer Karriere ein Continentalcup-Springen gewinnen, in allen anderen Springen der Saison erreichte sie jeweils eine Platzierung unter den besten Zehn, womit sie in der Gesamtwertung den dritten Platz belegte. Hinzu kam der Weltmeistertitel bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Zakopane/POL.
Nach drei Jahren Durststrecke gelang Seifriedsberger im August 2010 endlich wieder der Sprung nach ganz oben aufs Treppchen. In Oberwiesenthal/GER gewann sie dabei gleich zwei Mal in Folge. Dies war gleichzeitig die Initialzündung für eine erfolgreiche Wintersaison der Österreicherin, in der sie es mit soliden Leistungen unter den Top 20 am Ende auf den fünften Rang der Gesamtwertung schaffte. Kleine "Schandflecken" blieben die Highlights der Saison. Während sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2010 In Hinterzarten/GER als vierte nur knapp an den Medaillen scheiterte, belegte sie in einem schwierigen Wettkampf bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo/NOR nur den 32. Rang und schied damit bereits nach dem ersten Durchgang aus.
Im Sommer 2011 lief für die Österreicherin alles nach Plan. Neben zwei ersten Plätzen in Oberwiesenthal/GER und Trondheim/NOR, landete sie in allen Springen an denen sie teilgenommen hatte unter den besten Zehn. Bei der Weltcup-Premiere der Damen verfehlte sie das Top-Ten-Ergebnis als 13. nur knapp. Auch über die restliche historische erste Weltcup-Saison der Damen konnte Seifriedsberger weiter überzeugen und landete stabil auf den vorderen Platzierungen. Am 12. Februar 2012 folgte in Ljubno ob Savinji/SLO der ersehnte erste Podestplatz auf der neugeschaffenen Wettkampfebene der Damen. Insgesamt belegte sie in dem Winter 2011/12 den elften Rang in der Gesamtwertung.