Daniela-Iraschko-Profil


Daniela Iraschko gehört zu den Unikaten in der Sportwelt. Nicht nur durch ihre ständig wechselnde Haarfarbe gerät die Österreicherin ins Blickfeld der Medien, auch durch ihre sportlichen Leistungen kann sie von sich reden machen.

Bereits als es die ersten offiziellen Damen-Wettkämpfe im Rahmen FIS-Ladies-Grand-Prix 1999 gab, war Iraschko unter den Starterinnen. Die aus fünf Springen bestehende Gesamtwertung schloss sie hinter Sandra Kaiser (AUT) und Karla Keck (USA) als dritte ab. In den darauffolgenden Jahren 2000, 2001 und 2002 ging sie dann als Gesamtsiegerin hervor. Auch 2005 und 2010 (ab 2005 war der Ladies GP in den Continentalcup eingebettet) konnte sie noch einmal zuschlagen und sich den Gesamtsieg sichern.

Ihre erste Erfahrung auf Continentalcup-Ebene machte Iraschko bereits vor der Einführung des Ladies-Continentalcups im Jahr 2002 bei den Herren. 2004/2005 war es dann endlich soweit und auch die Damen erhielten einen Continentalcup. Die erste Saison in der neuen Serie schloss die Österreicherin als Dritte hinter Anette Sagen (NOR) und Lindsey Van (USA) ab. In der zweiten Saison wurde Iraschko dann nur Siebte. Dies ist jedoch nur ein kleiner "Ausrutscher" in ihrer Continentalcup-Statistik. Bereits im Jahr darauf wurde sie Vierte. In der Saison 2007/08 und 2008/09 platzierte sich nur Dauerrivalin Anette Sagen in der Gesamtwertung vor ihr. Bei der Nordische Skiweltmeisterschaft 2009, bei der das Damenskispringen zum ersten Mal ausgetragen wurde, holt sie den vierten Platz.

2009/2010 konnte Daniela Iraschko dann zum ersten Mal ihre Rivalin aus Norwegen schlagen uns sicherte sich mit 13 Siegen ihren ersten Gesamtsieg in der Continentalcupwertung.

Auch in der Saison 2010/11 war die Österreicherin wieder das Maß aller Dinge und konnte mit neun Siegen erneut die Gesamtwertung für sich entscheiden. Kurz vor den Weltmeisterschaften 2011 in Oslo/NOR zog sie sich, nach einem Trainingssturz bei den Bewerben in Zakopane/POL, eine Kapselverletzung im rechten Knie zu, wodurch ihr Start bei dem Saisonhighlight lange Zeit fraglich war. Letztendlich konnte jedoch kurz vor dem Event grünes Licht von den Ärzten gegeben werden und Iraschko flog zur WM. Hier konnte sie dann, in einem von Nebel geprägten Wettkampf, ihren ersten Weltmeistertitel vor Elena Runggaldier und Coline Mattel erspringen.

Die erste Weltcup-Saison der Damen, im Jahr 2011/12, beendete Iraschko auf dem zweiten Rang hinter der jungen US-Amerikanerin Sarah Hendrickson. Insgesamt konnte sie dabei zwei Siege vor heimischem Publikum in Hinzenbach/AUT sowie fünf weitere Podestplatzierungen auf ihrem Konto verbuchen. Auch um die Gesamtwertung im Continentalcup lieferte sich die Österreicherin ein heißes Duell mit Hendrickson, welches am Ende knapp zugunsten von Iraschko ausfiel.

Neben dem Skispringen, ist Iraschko Torhüterin des österreichischen Frauenbundesligisten FC Wacker Innsbruck.

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