Juliane Seyfarth fing mit drei Jahren mit dem Alpin-Ski fahren an. Auch den Langlauf probierte sie als Kind aus, bis sie sich schließlich ab dem neunten Lebensjahr voll und ganz dem Skispringen widmete.In der ersten Continentalcupwertung der Damen 2004/05 belegte sie, nachdem sie vier Mal in die Top Ten gesprungen war, den zehnten Rang.
Am 5. Februar 2006 wurde sie zudem die erste offizielle Juniorenweltmeisterin im Skispringen. Nur wenige Tage später, am 11. Februar, feierte sie in Schönwald/GER ihren ersten COC-Sieg. Sieg Nummer zwei folgte zum Ende der Saison in Vikersund/NOR. Mit diesen Ergebnissen reichte es zu Platz Fünf in der Gesamtwertung.
In der darauffolgenden Saison legte Seyfarth noch drauf und gewann gleich fünf COC-Springen und wurde erneut fünfte in der Gesamtwertung. 2007/08 musste sie sich dann mit dem 19. Rang in der Gesamtwertung zufriedengeben. Auch 2008/09 war für die Thüringerin mit nur dem 21. Platz im Gesamtstand eine nicht sehr erfolgreiche Saison. Seit letztem Jahr lässt sich wieder ein Aufwärtstrend verzeichnen. So schaffte es Seyfarth wieder häufiger in die Top Ten und platzierte sich am Ende der Saison auf dem elften Rang der Gesamtwertung.
Im Jahr 2010/11 war die Deutsche dann vollkommen zurück im "Geschäft". Nachdem sie beim Auftakt in Rovaniemi/FIN zunächst nicht in die Punkte kam, konnte sie eine Woche später in Vikersund/NOR mit den Plätzen acht und neun überzeugen. Auch danach lief es weiterhin gut für Seyfarth. Mit Reihenweise Top-Ten Plätzen sowie einem Podestrang in Ljubno/SLO schaffte sie es am Ende auf Rang acht in der Gesamtwertung. Überhaupt nicht zufrieden sein dürfte sie hingen mit dem Abschneiden bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo/NOR sein. Dort scheiterte sie als 31. nur knapp an dem Finale.
Die erste Weltcup-Saison der Damen im Jahr 2011/12 beendete Seyfarth auf dem 36. Rang der Gesamtwertung. Ihr bestes Resultat feierte sie dabei beim Abschlussspringen im norwegischen Oslo/NOR mit einem 14. Platz.
Das Skispringen wurde der Thüringerin sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Sowohl ihr Großvater Georg als auch Vater Heiko waren Skispringer auf nationaler Ebene.