Der „Virus“ Skispringen hat Ole Marius Ingvaldsen im Alter von sechs Jahren gepackt, nachdem sein Vater ihn einmal mit zur Schanze genommen hatte.Seinen ersten Internationen Wettkampf bestritt Ingvaldsen dann im August 2007 im Rahmen eines FIS-Cups im österreichischen Bischofshofen. Hier kam er jedoch nicht über den 37. Rang hinaus. Eine Woche später lief es dann jedoch besser für den Athleten vom Steinkjer SK und er konnte sich beim FIS-Cup in Falun/SWE jeweils unter den Top Ten platzieren. Ab Dezember 2007 startete er dann fest im Skisprung-Continentalcup, der Serie über dem FIS-Cup.
Hier machte Ingvaldsen dann bereits wenige Monate nach seinem COC-Debüt auf sich aufmerksam und konnte beim Springen in Sapporo/JPN, im Januar 2008, mit dem zweiten Rang überzeugen. Der Rest der Saison verlief dann jedoch wieder äußerst wechselhaft und Ingvaldsen schaffte es nicht sich erneut unter den besten Zehn zu platzieren.
Am 6. Dezember 2008 erhielt Ingvaldsen dann zum ersten Mal die Chance sich auch im Weltcup zu beweisen, schaffte es jedoch als 45. nicht in die Punkteränge. Im Laufe der Saison war Ingvaldsen dann wieder nur im Continentalcup anzutreffen.
Nachdem es im Winter 2009/10 für den Norweger überhaupt nicht rund lief, erwischte er einen guten Start in die Saison 2010/11 und war des Öfteren im Weltcup vertreten. Am 4. Dezember 2010 konnte Ingvaldsen vor heimischem Publikum in Lillehammer/NOR seine ersten Weltcup-Punkte sammeln. In Sapporo/JPN und Vikersund/NOR erreichte er als Zehnter zudem seine persönlich beste Platzierung.
Im folgenden Winter 2011/12 war Ingvaldsen nur selten zu Gast im Weltcup und ersprang sich somit auch keine Weltcuppunkte. Dafür sicherte er sich im Continentalcup zwei Podestplätze und Platz 9 in der Gesamtwertung.
Ole Marius Ingvaldsens persönliche Bestweite liegt bei 210 Metern und wurde im Februar 2011 im norwegischen Vikersund aufgestellt.