Spela-Rogelj-Profil


Špela Rogelj gehört zu den größten Nachwuchshoffnungen in Slowenien und hat im Alter von acht Jahren mit dem Skispringen begonnen, nachdem sie in Planica/SLO die Mädchen springen sah. Das Skispringen, kann man meinen, muss ihr auch im Blut liegen, so ging ihr Vater bereits als Skispringer von den Schanzen dieser Welt.

Ihr Debüt im Continentalcup gab Spela Rogelj nur vier Jahre später, als 13-jährige, beim Continentalcup in Dobiacco/ITA, den sie auf dem 24. Rang beendete. Zwei Monate später wurde sie bei ihrem zweiten internationalen Einsatz, bei den OPA-Spielen in Bois d Amont/FRA, sechste.

Am 24. Januar 2009 konnte Rogelj vor heimischem Publikum in Ljubno zum ersten Mal, als siebte, unter die besten Zehn springen. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009 in Štrbské Pleso/SLO lief es hingegen nicht ganz nach Plan und die Slowenin wurde am Ende nur 30. Auch bei den Senioren musste sie sich im Rahmen der ersten Damen Skisprung Weltmeisterschaften in Liberec/CZE mit dem 30. Platz zufrieden geben.

In der darauffolgenden Saison konnte Rogelj dann immer konstantere Ergebnisse unter den Top 30 verbuchen und schaffte es in Pöhla/GER und Ljubno/SLO erneut unter die Top 10, ehe sie 2010/11 ihre bis Dato beste Saison feiern konnte. Besonders zur Mitte der Saison konnte die Slowenin dabei starke Ergebnisse feiern und war genau richtig zum Saisonhöhepunkt, den Juniorenweltmeisterschaften 2011 im estnischen Otepää, in Topform. Bei diesen konnte  "Špelca", wie sie von ihren Freunden genannt wird, die Silbermedaille hinter Coline Mattel aus Frankreich gewinnen. Den Winter beendete sie als 13. im Gesamtklassement.

Beim allerersten Weltcupspringen für Damen am 3. Dezember 2011 in Lillehammer/NOR belegte sie den 10. Platz und war damit zugleich wieder unter den besten Athletinnen zu finden. Auch bei ihren übrigen Weltcup-Einsätzen in der Saison 2012/13 war Rogelj - mit Ausnahme von zwei Bewerben in Hinterzarten/GER und Hinzenbach/AUT - jeweils unter den besten 30. zu finden. Eine Bilanz, die am Ende für den 17. Rang in der Gesamtwertung reichte.

Beim Saisonhighlight der Junioren - den Weltmeisterschaften in Erzurum/TUR - konnte die Slowenin neben dem fünften Rang im Einzel, beim ersten Teamwettkampf der Damen bei Juniorenweltmeisterschaften die Bronzemedaille holen.

Gesamtstände

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