Die tschechische Skispringerin Michaela Doleželová stand bereits mit vier Jahren auf Skiern. Ihre ersten Sprünge machte sie dann im Sommer 2005 von der K-15 Schanze. Wenige Monate später war für die Tschechin klar, dass sie sich nur noch auf das Skispringen konzentrieren wollte.Ihren ersten Continentalcup bestritt Doleželová am 6.September 2006 in Klingenthal, also nur knapp ein Jahr nach ihrem ersten Sprung von einer Schanze. Punkte holen konnte sie dabei jedoch nicht und auch bei ihren sieben weiteren COC-Starts in der Saison ging sie leer aus. Die Winter danach konnte sie sich stetig steigern und schaffte immer häufiger den Sprung unter die besten Zehn. In Zakopane erreichte sie 2009 als Fünfte ihre bis Dato beste Platzierung im Ladies Continentalcup.
Auch 2010/11 war die Tschechin bei fast allen Springen der Continentalcupserie an den Start und schaffte es immer häufiger unter die Top 30, was ihr am Ende den 33. Rang der Gesamtwertung einbrachte. Bei den Weltmeisterschaften in Oslo wurde sie 28. Im Winter 2011/12 wurde Doleželová von Rückenproblemen in der Vorbereitung zurückgeworfen und absolvierte so erst Anfang des Jahres, nach langer Verletzungspause, die ersten internationalen Wettkämpfe. Ihre beste Platzierung blieb ein 11. Rang beim Continentalcup im polnischen Zakopane.
Neben dem Skispringen liebt es die Tschechen sportlich und so ist es kein Wunder, dass neben dem Skifahren auch Volleyball und schwimmen zu ihren Hobbies gehören.