DMITRY VASSILIEV 

| About |
| PERSÖNLICHES |
| Geburtstag |
26. Dezember 1979 |
| Geburtsort |
UFA |
| Wohnort |
UFA |
| Hobbies |
Autos, Musik |
| SPORTLICHES |
| Verein |
CSK/ Lokomotive UFA |
| Debüt im Weltcup |
20. Dezember 1998 |
| Pers. Bestweite |
228m (Planica 2005) |
| Status |
aktiv |
| Erfolge |
| Olympische Winterspiele |
| keine Medaillen |
| Nordische Skiweltmeisterschaften |
| keine Medaillen |
| Skiflug-Weltmeisterschaften |
| keine Medaillen |
| Juniorenweltmeisterschaften |
| keine Medaillen |
|
| Platzierungen |
| Weltcupsiege |
- |
| Gesamtweltcup |
05. (2008/09) |
| Skiflug-Weltcup |
06. (2008/09) |
| Vierschanzentournee |
05. (2007/08, 2008/09) |
| Nordic Tournament |
04. (2009) |
| Sommer-Grand-Prix |
15. (2005) |
|
Dmitry Vassiliev zählt bereits zu den alten Hasen im Weltcup-Zirkus. Der Springer aus Ufa hat schon jetzt eine bewegte Karriere mit Höhen und Tiefen hinter sich.
Das russische Aushängeschild begann mit acht Jahren mit dem Skispringen, da der Verein in einer Art Auswahlverfahren junge Talente suchte. Der talentierte Athlet kam mit 14 Jahren in die Junioren-Nationalmannschaft und startete ab 1997 im Nationalteam der Russen. Für den an Autos interessierten Vassiliev, der häufig mit seinem Gewicht zu kämpfen hat, verliefen die ersten Einsätze eher bescheiden. Bei seinem Debut am 20.12.1998 in Harrachov/CZE sprang lediglich ein 46. Rang heraus und in der Folge kämpfte Dmitry lediglich um den Einzug in die Punkteränge. Dieser gelang dem athletischen Springer in der Saison 1999/2000 schon recht häufig und im Folgejahr erreichte Vassiliev seinen ersten Podestplatz. Den 01.01.2001 wird er so schnell sicher nicht vergessen, denn am Neujahrstag sprang Dmitry auf den zweiten Platz.
Den zwischenzeitlichen traurigen Höhepunkt seiner Karriere erlebte der 1,78m große Vassiliev jedoch wenige Tage später beim Springen in Innsbruck. Um mit den Leichtgewichten der Szene mithalten zu können nahm er verbotene Präparate und wurde positiv getestet. Von da an verhängte die FIS eine zweijährige Dopingsperre.
Fast auf den Tag genau zwei Jahre später, in der Saison 2002/2003, kam der Comebacker wieder in den Weltcup zurück und sprang erneut um die Punkteränge mit. Podestplätze blieben aber lange Zeit außer Reichweite. Doch kontinuierlich arbeitet sich Vassiliev nach oben - während er in den Jahren 2002/03 und 2003/04 noch hauptsächlich Plätze zwischen den besten 20 und dem 30. Rang verbuchte, machte er 2004/05 mit einigen Platzierungen unter den besten Zwanzig auf sich aufmerksam. Dieser positive Trend setzte sich in der Folge fort und so schloss er den Winter 2005/06 als 22. ab und erreichte in Kuopio mit Platz 4 sein bestes Ergebnis.
Mit dem Einstieg von Wolfgang Steiert in die Trainingsarbeit der russischen Skispringer kam Vassiliev endgültig zurück auf sein altes Niveau. Den besten Winter erlebte er 2008/09 - sechs Stockerlplätze und zahlreiche weitere gute Platzierungen standen am Ende für ihn zu Buche und sicherten ihm den 5. Rang in der Weltcup-Gesamtwertung.
Obwohl Dmitry bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin/ITA die große Chance auf eine Medaille hatte, wartet er noch auf Edelmetall bei internationalen Großereignissen. In Führung liegend hatte er im zweiten Durchgang von der Normalschanze seine Nerven nicht mehr ganz im Griff und beendete den Wettkampf auf Rang zehn.
2009/10 konnte der Russe nicht an die Leistung aus der vorhergegangenen erfolgreichen Saison anknüpfen. Nach einer Verletzung, die er sich bei einem Trainingssturz auf der Kulm-Skiflugschanze zugezogen hatte, musste er dann mehrere Wochen Pause einlegen. Doch das Glück war ihm nicht treu. So führte nach abgeschlossener Regeneration ein weiterer Sturz, während eines Trainingsaufenthalts in Lillehammer, zum Kreuzbandriss und damit zu einer erneut langen Pause. 2010/2011 war Vassiliev zwar wieder im Weltcup unterwegs, konnte jedoch keine nennenswerten Erfolge aufweisen.
Der belesene Autonarr widmet seine Freizeit aktuell seinem Studium an der Academy of physical culture.
Chronik
| Saison |
Weltcup |
Vierschanzentournee |
Skifliegen |
Nordic Tournament |
Continentalcup |
| |
Pkt. |
Pos. |
Pkt. |
Pos. |
Pkt. |
Pos. |
Pkt. |
Pos. |
Pkt. |
Pos. |
| 2010/2011 |
3 |
75 |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
7 |
122 |
| 2009/2010 |
151 |
28. |
702 |
24. |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| 2008/2009 |
845 |
5. |
1048 |
5. |
200 |
5. |
1087 |
4. |
-- |
-- |
| 2007/2008 |
288 |
18. |
978 |
5. |
-- |
-- |
172 |
47. |
-- |
-- |
| 2006/2007 |
523 |
11. |
849 |
10. |
-- |
-- |
723 |
9. |
-- |
-- |
| 2005/2006 |
240 |
22. |
953 |
14. |
-- |
-- |
982 |
18. |
-- |
-- |
| 2004/2005 |
163 |
29. |
874 |
12. |
-- |
-- |
88 |
61. |
100 |
57 |
| 2003/2004 |
16 |
59. |
312 |
43. |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| 2002/2003 |
32 |
53. |
87 |
72. |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| 2000/2001 |
129 |
33. |
459 |
28. |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| 1999/2000 |
67 |
42. |
347 |
37. |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| 1996/1997 |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
1 |
127 |
|