MARTIN SCHMITT de

Martin-Schmitt_Profil

 

About
PERSÖNLICHES
Geburtstag  29. Januar 1978
Geburtsort  Villingen-Schwenningen
Wohnort  
SPORTLICHES
Verein  SC Furtwangen
Debüt im Weltcup  4. Januar 1997
Pers. Bestweite  224,0 m (Planica 2002)
Status aktiv
Erfolge
Olympische Winterspiele
Silber 2010 Vancouver Team
Gold 2002 Salt Lake City Team
Silber 1998 Nagano  Team
Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 2011 Oslo Team-NH
Silber 2009 Liberec Einzel-LH
Silber 2005 Oberstdorf Team-NH
Bronze 2001 Lahti Team-NH
Silber 2001 Lahti Einzell-NH
Gold 2001 Lahti Einzel-LH
Gold 2001 Lahti Team-LH
Gold 1999 Ramsau Team-LH
Gold 1999 Ramsau Einzel-LH
Bronze 1997 Trondheim  Team-LH
Skiflug-Weltmeisterschaften
Silber 2002 Harrachov Einzel
Juniorenweltmeisterschaften
keine Medaille
Platzierungen
Weltcupsiege 28
Gesamtweltcup  1. (1998/99, 1999/00)
Skiflug-Weltcup  1. (1998/99, 2000/01)
Vierschanzentournee 3. (1999/00, 2000/01)
Nordic Tournament 2. (2002)
Sommer-Grand-Prix 3. (1998)

Martin Schmitt wurde am 29. Januar 1978 in Villingen-Schwenningen geboren. Seine und Sven Hannawalds Erfolge machten das Skispringen zu einer der populärsten Sportarten in Deutschland.

Bereits mit drei Jahren stand er das erste Mal auf Skiern. Zunächst konzentrierte er sich nur auf das Alpine Rennfahrern, baute jedoch mit seinem Bruder Thorsten im Garten eine kleine Schanze. Zu seinem ersten Sprung auf einer "richtigen" Schanze kam Martin relativ überraschend. Mit sechs Jahren begleitete er seinen Bruder zu einem Wettkampf. Der Ausfall eines Springers eröffnete ihm dann die Chance, am Wettkampf teilzunehmen. So kehrte Martin Schmitt dem Alpin-Sport den Rücken und wurde zum Skispringer.

Erste internationale Erfolge feierte er bereits 1995/96 Interkontinental-Cup (heute: Continentalcup) ein. In der darauf folgenden Saison verbesserte Martin seine Leistungen stetig und qualifizierte sich für das DSV-Team bei der Vierschanzentournee. Dort holte er in Innsbruck und in Bischofshofen seine ersten Weltcup-Punkte.

Seinen ersten großen Erfolg erzielte er bei den Weltmeisterschaften 1997 im norwegischen Trondheim. Dort sicherte er sich die Bronzemedaille im Teamwettkampf. In der darauf folgenden Saison gewann Schmitt bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano mit der Mannschaft Silber.

Den endgültigen Durchbruch in die Weltspitze schaffte er in der Saison 1998/99. Martin gewann, mit zehn Einzelsiegen, den Gesamtweltcup. In Ramsau holte er sich sowohl den Weltmeistertitel im Einzel, als auch in der Mannschaft. Er verteidigte seinen Sieg im Gesamtweltcup 1999/00.

In der Saison 2000/01 reichte es weiter zu Spitzenresultaten, im Gesamtweltcup musste er sich aber dem überragenden Adam Malysz geschlagen geben. Die Weltmeisterschaft in Lahti/FIN 2001 brachten Martin zwei weitere Goldmedaillen im Einzel- und Teamwettbewerb von der Großschanze. Auch auf der Normalschanze war er erfolgreich und holte sich die Silbermedaille im Einzel und die Bronzemedaille mit der Mannschaft. Somit ist er der einzige Skispringer, der bei einer Skisprung-Weltmeisterschaft vier Medaillen gewann.

Nach der Saison 2001 wurde Schmitt zunehmend von Verletzungsproblemen zurückgeworfen. In der Saison 2001/02 gewann er trotz der Rückschläge erneut Mannschafts-Gold bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City/USA sowie Silber bei der Skiflug-WM in Harrachov/CZE. Seinen letzten Weltcupsieg errang er am 1. März 2002 in Lahti/FIN. Nach vielen Rückschlägen schaffte Schmitt es in der Saison 2006/2007 einigen guten Ergebnissen zu erzielen. Saisonhöhepunkt war der dritte Platz im finnischen Lahti.

In der Saison 2007/2008 startete Schmitt nach verhaltenem Saisonbeginn kurzzeitig, um sich auf die kommende Vierschanzentournee vorzubereiten, im Continental-Cup. Mit Erfolg, bei der Vierschanzentournee reichte es zum 8. Platz in der Gesamtwertung und einem vierten Platz beim Springen in Bischofshofen/AUT. Noch erfolgreicher lief es dann einige Monate später bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Liberec/CZE. Dort konnte Schmitt überraschend Silber von der Großschanze gewinnen. Von der Normalschanze reichte es zum guten fünften Rang. Die Saison beendete Schmitt auf dem 6. Platz im Gesamtweltcup.

Auch in die darauffolgende Saison 2009/2010 startete Schmitt erfolgreich. Zusammen mit seinen Teamkollegen Michael Uhrmann, Michael Neumayer und Pascal Bodmer gelang dem Schwarzwälder der zweite Platz beim Auftaktspringen in Kuusamo/FIN, was für die deutsche Nationalmannschaft den erfolgreichsten Start seit neun Jahren bedeutete. Im Laufe der Saison reichte es hingen nicht mehr zu den ganz großen Erfolgen.

Nach der Vierschanzentournee pausierte Schmitt wegen eines Erschöpfungssyndroms. In Klingenthal/GER und Willingen/GER kehrte Schmitt dann mit neuer Energie in den Weltcup zurück und konnte sich unter den besten 15 platzieren. Im hessischen Hexenkessel, Willingen, reichte es zudem zum ersten Teamsieg der Deutschen seit fünf Jahre.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver/CAN gewann er zusammen mit Michael Neumayer, Andreas Wank und Michael Uhrmann Silber. In der Saison 2011 konnte er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften im norwegischen Oslo die nächste Medaille zu seiner Sammlung hinzufügen. Dieses Mal reichte es im Team zu der Bronzemedaille von der Normalschanze. 

 

CHRONIK schanzen-linie

Saison Weltcup Vierschanzent. Nordic Tournament
Skifliegen
Sommer GP

Pkt. Pos. Pkt. Pos. Pkt. Pos. Pkt. Pos. Pkt. Pos.
2010/2011 137 30 579 29 - - 13 45    
2009/2010 150  29  740 21 594  30 - - - -
2008/2009 829 6 1055  4 1056  6 117 13  37 43
2007/2008 273  19 956 8 621 24 - - 182 10
2006/2007 355 17  820  14 651  14 - - 166 13
2005/2006 64 39 221  50  802 23 - - 101 22
2004/2005
90  37 472 33  931 15 - - 11 54
2003/2004
276 20 899 16 586  30 -
-
51 19
2002/2003
253  23
794 20 72  12
-
- -
2001/2002
795 5 958 7 256 - - 169 9
2000/2001
1173 2 920  3 - - 385 1 135 17
1999/2000
1833 1 960  3 - - 42 14 234 6
1998/1999
1753  1 916  4 -   240 1 342 3
1997/1998
218 27 466 27  - - 11 37 107 13
1996/1997 45  55 398 35 - - - - - -

 
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Gesamtstände //

1 Schlierenzauer, Gregor At 933,8
2 Morgenstern, Thomas At 908,8
3 Kofler, Andreas At 896,9
4 Bardal, Anders No 895,0
5 Koudelka, Roman Cz 881,2
6 Ito, Daiki Jp 852,1
7 Freund, Severin De 843,3
8 Stoch, Kamil Pl 843,0
9 Takeuchi, Taku Jp 842,6
10 Freitag, Richard De 820,4

(Stand: 06. Januar 2012)
1 Stjernen, Andreas No 1017
2 Gangnes, Kenneth No 899
3 Hayboeck, Michael At 834
4 Mandl, Ziga Si 684
5 Meznar, Mitja Si 606
6 Naglic, Tomaz Si 597
7 Loitzl, Wolfgang At 570
8 Johansson, Robert No 559
9 Ingvaldsen, Ole Marius No 549
10 Swensen, Vegard No 542
Gesamter Stand »     

(
Endstand)
1 Iraschko, Daniela At 440
2 Hendrickson, Sarah Us 420
3 Vtic, Maja Si 256
4 Takanashi, Sara Jp 220
5 Rogelj, Spela Si 211
6 Pozun, Katja Si 206
7 Bogataj, Ursa Si 182
8 Seifriedsberger, Jacqueline At 152
9 Vuik, Wendy Nl 139
10 Sagen, Anette No 136
10 Klinec, Ema Si 136
Gesamter Stand »       

(Endstand)

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