ANDERS BARDAL No

Anders Bardal

 

About
PERSÖNLICHES
Geburtstag 24. August 1982
Geburtsort Steinkjer
Wohnort Steinkjer
Hobbies Golf
SPORTLICHES
Verein Steinkjer IL
Debüt im Weltcup 03. Februar 2001
Pers. Bestweite 227 m (Planica 2011)
Status aktiv
Erfolge
Olympische Winterspiele
Bronze 2010 Vancouver
Team
Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2011 Oslo Team LH
Silber 2011 Oslo Team NH
Silber 2009 Liberec Team
Silber 2007 Sapporo Team
Skiflug-Weltmeisterschaften
Silber 2010 Planica Team
Bronze 2008 Obersdorf Team
Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2000 Strbske Pleso Team
Platzierungen
Weltcupsiege 1
Gesamtweltcup 5. (2007/08)
Skiflug-Weltcup 10. (2008/09)
Vierschanzentournee 7. (2007/08)
Nordic Tournament 5. (2008)
Sommer-Grand-Prix 8. (2006)
Anders Bardal sprang 2001 zum ersten Mal im Weltcup und erreichte mit dem 21. Platz gleich ein gutes Ergebnis. In den nächsten Jahren ging der Norweger jedoch durch ein tiefes Tal und kehrte erst in der Saison 2006/07 mit dem ersten Weltcupsieg wieder in die Liga der besten Springer zurück.

Mit dem Skispringen begann Anders Bardal bereits in jungen Jahren. Seine ersten Sprünge machte er dabei noch mit Langlauf- und Alpinski. Im Dezember 1989 ging es dann zum ersten Mal mit richtigen Sprungski vom Bakken. „Es waren ältere Elan-Ski, schwer wie blei und überhaupt nicht zu kontrollieren“ erinnert sich Bardal. Der erste richtige Sprung endet in einem Destaster. Die Ski scheren aus und Bardal zieht sich einen Bruch im Bein zu. Eine Tatsache, die den jungen Bardal nicht aufhielt. Sechs Wochen später stand er wieder auf der Schanze.

Nach ersten Erfahrungen auf internationale Ebene war Bardal 1999 und 2000 teil des norwegischen Aufgebots bei den Juniorenweltmeisterschaften in Saalfelden/AUT und Strbske Pleso/SK. Bei letzterer erreichte er mit seinem Team die Silbermedaille. Auch in den nächsten Monaten hielt die Erfolgswelle des Jungen aus Steinkjer weiter an. So hatte Bardal im Februar 2001 in Willingen/GER, wo er als 28. gleich in die Punkte flog, sein Weltcupdebüt. Nach der Saison 2001/02 folgte für den Norweger eine schwierigere Phase, in der er oftmals zwischen Weltcup und Continentalcup hin und her wechselte. Hier konnte er sowohl 2004/05 und 2005/2006 die Gesamtwertung für sich entscheiden.

In der Saison 2006/07 ging es dann auch auf Weltcupebene wieder aufwärts für Bardal. Im März 2007 reichte es, als Dritter am Holmenkollen in OsloNOR, endlich zum langersehnten Podiumsplatz. Aus diesem Resultat tankte Bardal Motivation und gewann unter anderem die Silbermedaille mit der Mannschaft bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Sapporo/JPN.

2007/08 startete Bardal dann richtig durch und konnte zahlreiche Top Ten Platzierungen abliefern, ehe er im Januar 2008 im polnischen Zakopane ganz oben auf dem Podest stand und seinen ersten Weltcupsieg feiern durfte. Im selben Jahr erreichte er auch, mit dem fünften Rang, seine bisher beste Platzierung im Gesamtweltcup.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 in Liberec/CZ ging Bardal, wie bereits 2007, nicht ohne Medaille nach Hause. Wie bei den vorangegangenen Meisterschaften reichte es zur Silbernen mit der Mannschaft. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver/CAN folgte dann die nächste Medaille für die heimische Vitrine. So konnte er gemeinsam mit Tom Hilde, Anders Jacobsen und Johan Remen Evensen Teambronze gewinnen. Bei den saisonabschließenden Skiflug-Weltmeisterschaften in Planica kam Silber mit der Mannschaft hinzu.

2011 drehte Anders Bardal dann richtig auf und konnte einige Platzierungen unter den besten 10 verbuchen. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in der Hauptstadt seines Heimatlandes Norwegen konnte er dann zwei Mal mit der Mannschaft zur Silbermedaille, hinter den Österreicher, springen und auch danach war Bardal immer vorn dabei. In Lahti/FIN reichte es im Einzel zum vierten – beim Saisonfinale in Planica zwei Mal zum fünften Rang. Alles in allem eine gelungene Saison.

Neben der Schanze füllt Anders Bardals Tochter Anna die Freizeit des Norwegers.

 

 

CHRONIK  linieprofile


Saison Weltcup Vierschanzentournee Nordic Tournament
Skifliegen

Pkt. Pos. Pkt. Pos. Pkt. Pos. Pkt Pos.
2010/2011
419 14 807 16 --
--
97 17
2009/2010 99 36 -- -- 842 16  33 
2008/2009 598 10 656  29 849 16  143  10 
2007/2008 942 5 959 7 854  -- --
2006/2007 418 16 700  23 647 15  -- --
2005/2006 161  27 450  38 440 36  -- --
2004/2005
28 54  -- -- 322 41 -- --
2003/2004
162 32 512 33 784 16 -- --
2002/2003
77 42 407 34  -- -- -- --
2001/2002
109 36 474  35 46 20 -- --
2000/2001
47 53 -- -- -- -- -- --
 
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Gesamtstände //

1 Schlierenzauer, Gregor At 933,8
2 Morgenstern, Thomas At 908,8
3 Kofler, Andreas At 896,9
4 Bardal, Anders No 895,0
5 Koudelka, Roman Cz 881,2
6 Ito, Daiki Jp 852,1
7 Freund, Severin De 843,3
8 Stoch, Kamil Pl 843,0
9 Takeuchi, Taku Jp 842,6
10 Freitag, Richard De 820,4

(Stand: 06. Januar 2012)
1 Stjernen, Andreas No 1017
2 Gangnes, Kenneth No 899
3 Hayboeck, Michael At 834
4 Mandl, Ziga Si 684
5 Meznar, Mitja Si 606
6 Naglic, Tomaz Si 597
7 Loitzl, Wolfgang At 570
8 Johansson, Robert No 559
9 Ingvaldsen, Ole Marius No 549
10 Swensen, Vegard No 542
Gesamter Stand »     

(
Endstand)
1 Iraschko, Daniela At 440
2 Hendrickson, Sarah Us 420
3 Vtic, Maja Si 256
4 Takanashi, Sara Jp 220
5 Rogelj, Spela Si 211
6 Pozun, Katja Si 206
7 Bogataj, Ursa Si 182
8 Seifriedsberger, Jacqueline At 152
9 Vuik, Wendy Nl 139
10 Sagen, Anette No 136
10 Klinec, Ema Si 136
Gesamter Stand »       

(Endstand)

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