JANNE AHONEN FIN

Janne-Ahonen_Profil

 

About
PERSÖNLICHES
Geburtstag  11. Mai 1977
Geburtsort  Lahti
Wohnort  Lahti
Hobbies Drag-Racing, Motorrad
SPORTLICHES
Verein  Lahden Hiihtoseura
Debüt im Weltcup  13.12.1992 Ruhpolding
Pers. Bestweite  233,5 m (Planica 2005)
Status zurückgetreten
Erfolge
Olympische Winterspiele
Silber 2006 Turin Team
Silber 2002 Salt Lake City Team
Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 2005 Oberstdorf Einzel-NH
Silber 2005 Oberstdorf Team -LH
Gold 2005 Oberstdorf    Einzel-LH
Gold 2003 Val di Fiemme Team
Silber 2001 Lahti Team-NH
Silber 2001 Lahti Team-LH
Bronze 2001 Lahti Einzel-LH
Gold 1997 Trondheim Einzel-NH
Gold 1997 Trondheim Team
Gold 1995 Thunder Bay Team
Skiflug-Weltmeisterschaften
Silber 2008 Oberstdorf Team
Bronze 2008 Oberstdorf Einzel
Silber 2006 Bad Mitterndorf Team
Silber 2004 Planica Einzel
Silber 2004 Planica Team
Bronze 2000 Vikersund Einzel
Silber 1996 Bad Mitterndorf Einzel
Juniorenweltmeisterschaften
Gold 1994 Breitenwang Einzel
Gold 1994 Breitenwang Team
Gold 1993 Harrachov Einzel
Gold 1993 Harrachov Team
Platzierungen
Weltcupsiege 36
Gesamtweltcup 1. (2003/04, 2004/05)
Skiflug-Weltcup 2. (1995/96, 1999/2000)
Vierschanzentournee 1. (1998/99, 2002/03,
2004/05, 2005/06,
2007/08)
Nordic Tournament 2. (2000)
Sommer-Grand-Prix 1. (2000)

ER wird immer nur Manu, Rane, The Mask oder King of Eagles genannt. ER ist verheiratet mit Tiia Monica Ahonen und hat mittlerweile zwei Söhne, den  Mico Petteri (2001) und den knapp Milo Petteri (2008). Er lebt immer noch in Lahti, wo er geboren wurde. Die Rede ist von JANNE AHONEN oder um es mit den Worten von Thomas Morgenstern auszudrücken: „den größte Springer, den es gibt.“

Schon bei seinem zweiten Sprung schaffte er einen Schanzenrekord (damals bei 27 Meter). 1997 wurde er Weltmeister auf der Normalschanze. Bei der Weltmeisterschaft 2005 in Oberstdorf siegte er auf der Großschanze und errang die Bronzemedaille auf der Normalschanze. Mit der finnischen Mannschaft wurde er in den Jahren 1995, 1997 und 2003 zum Weltmeister gekürt. Daher geht er mit fünf WM-Titeln in Einzel- und Mannschaftsbewerben, sowie mit drei Silber- und zwei Bronzemedaillen in die Geschichte der Weltmeisterschaften ein, als erfolgreichster Springer der Geschichte. Die Vierschanzentournee gewann er im Jahr 1998/99 und in den folgenden 4 Jahren ebenfalls. Den Sieg von 2005/06 musste er sich jedoch mit dem punktegleichen Jakub Janda teilen. Trotzdem: Seit 2007/08 ist er mit 5 Tourneesiegen erfolgreichster Teilnehmer vor Jens Weißfog. Zweimal holte er sich den Sieg im Gesamtweltcup (2003/04 und 2004/05).

Seine gesamte Karriere begann schon im frühen Alter von 15 Jahren, mit 16 gewann er sein erstes Springen am 19. Dezember 1993 in Engelberg. Seitdem schaffte er zahlreiche Podiumsplatzierungen bei großen Wettbewerben und insgesamt 36 Weltcupsiege, wo er nach Matti Nykänen (46 Siege) und Adam Malysz (38 Siege) Platz 3 der ewigen Bestenliste verteidigt. Zusätzlich ist er der Springer, der mit 104 Podestplätzen die meisten aller Zeiten geholt hat. Mit seinem Sieg 2005 in Innsbruck (AUT) gewann er als erster Springer 6 Weltcupspringen in Folge, im selben Jahr stellte er mit 12 Siegen innerhalb einer Saison einen neuen Rekord auf, den jedoch in der Saison 2008/09 von Überflieger Gregor Schlierenzauer mit 13 Siegen eingestellt und überboten wurde.

Nach medaillenlosen Olympischen Spielen konnte er bis zur Saison 2007/08 nicht an seine Topleistungen anknüpfen. 2006/07 war es ihm unmöglich einen Podestplatz zu erreichen und beendete den Gesamtweltcup mit einem 8. Platz. Sein Comeback feierte Ahonen im Skisprungwinter 2007/08: er gewann 4 Bewerbe, holte sich dreimal den zweiten und zweimal den dritten Platz. Das i-Tüpfelchen bildete der erneute Sieg der Vierschanzentournee 2007/08. Auch bei der Skiflug-Weltmeisterschaft errang er eine Bronzemedaille im Einzel und die Silbermedaille mit dem Team.

Seine Karriere endete sehr plötzlich nach der Saison 2007/08 am 26. März, wo er in einer Pressekonferenz seiner aktiven Laufbahn den Rücken kehrte. Tatsächlich wurde er zwei Tage später in Kuusamo noch finnischer Meister – ein glorreicher Abschluss. Er brauche mehr Zeit für seine Familie und auch seine Firma. Um ihn zu zitieren „Es ist das Ziel eines jeden Sportlers, am Höhepunkt aufzuhören.“

Innerhalb dieser Jahre arbeitet er beim finnischen Fernsehen als Experte und bestritt unzählige Dragster-Rennen. August 2004 wurde er mit dem Eagle Racing Team Nordischer Meister und begleitete seinen Sohn Mico bei seinen ersten Skisprungversuchen.

Sehr überraschend war daher sein Rücktritt, doch dann sorgte Ahonens Rücktritt vom Rücktritt für noch mehr Aufregung. „Ich möchte nicht bei jedem Weltcup dabei sein, sondern werde mich auch die Vierschanzentournee, die Olympischen Spiele und die Skiflug-Weltmeisterschaft konzentrieren. Mit meiner Familie ist alles abgesprochen und ich bin mir sicher, dass ich in einer guten Form zurückkehre!“, so der finnische Überflieger gegenüber MTV3, „Entweder jetzt oder nie!“

Anfang August 2009 wurde die selbst verfasste Biografie „Kuningaskotka“ (Königsadler) von Janne Ahonen veröffentlicht. In ihr werden strengste Diäten, Sprünge von finnischen Springern unter Alkoholeinfluss und einige andere unglaubliche Fakten von Ahonen selbst an die Öffentlichkeit gebracht. „Man muss wissen, dass die Finnen auf keinen Fall eine Ausnahme darstellen. Auch Springer anderer Mannschaften trinken manchmal Alkohol um mit dem Druck umzugehen. Ich habe keine Angst mehr, dem Verband nicht zu gefallen", so Ahonen zu seinem Werk.

Bei seiner Rückkehr in den Skisprungzirkus überzeugte Janne Ahonen, auf seinem Spezialgebiet, der Vierschanzentournee mit dem zweiten Rang in der Gesamtwertung hinter Andreas Kofler. Nach einer weniger erfolgreichen Saison 2010/11 beendet der "Königsadler" aus Lahti (Finnland) seine Karriere ein zweites Mal.

 

CHRONIK schanzen-linie

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Saison Weltcup Vierschanzentournee Nordic Tournament Skifliegen
  Pkt. Pos. Pkt. Pos. Pkt. Pos. Pkt. Pos.
2010/2011 74 41 669 24 -- -- -- --
2009/2010 494 11 1014 2 213 51 75 10
2008/2009 -- -- -- -- -- --    
2007/2008 1291 3 1086 1 856 4    
2006/2007 539 8 891 8 767 4    
2005/2006 1024 2 1082 1 745 24    
2004/2005 1715 1 1043 1 1011 5    
2003/2004 1316 1 1013 5 896 4    
2002/2002 1016 4 1000 1 38 17    
2001/2002 356 15 697 26 205 5    
2000/2001 686 5 942 2 -- --    
1999/2000 1437 3 964 2 -- --    
1998/1999 1695 2 961 1 -- --    
1997/1998 836 9 907 3 -- --    
1996/1997 734 8 641 18 -- --    
1995/1996 1054 3 869 6 -- --    
1994/1995 869 3 896 3 -- --    
1993/1994 388 10 -- -- -- --    
1992/1993 5 50 417 39 -- --    

 
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Gesamtstände //

1 Schlierenzauer, Gregor At 933,8
2 Morgenstern, Thomas At 908,8
3 Kofler, Andreas At 896,9
4 Bardal, Anders No 895,0
5 Koudelka, Roman Cz 881,2
6 Ito, Daiki Jp 852,1
7 Freund, Severin De 843,3
8 Stoch, Kamil Pl 843,0
9 Takeuchi, Taku Jp 842,6
10 Freitag, Richard De 820,4

(Stand: 06. Januar 2012)
1 Stjernen, Andreas No 1017
2 Gangnes, Kenneth No 899
3 Hayboeck, Michael At 834
4 Mandl, Ziga Si 684
5 Meznar, Mitja Si 606
6 Naglic, Tomaz Si 597
7 Loitzl, Wolfgang At 570
8 Johansson, Robert No 559
9 Ingvaldsen, Ole Marius No 549
10 Swensen, Vegard No 542
Gesamter Stand »     

(
Endstand)
1 Iraschko, Daniela At 440
2 Hendrickson, Sarah Us 420
3 Vtic, Maja Si 256
4 Takanashi, Sara Jp 220
5 Rogelj, Spela Si 211
6 Pozun, Katja Si 206
7 Bogataj, Ursa Si 182
8 Seifriedsberger, Jacqueline At 152
9 Vuik, Wendy Nl 139
10 Sagen, Anette No 136
10 Klinec, Ema Si 136
Gesamter Stand »       

(Endstand)

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