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SGP Hakuba: Keine Qualifikation benötigt |
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Geschrieben von: Sara Brunn
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Freitag, 27 August 2010 12:05 |
 | | Schanzenanlage in Hakuba | An diesem Wochenende geht der Sommer-Grand-Prix mit den Wettbewerben im japanischen Hakuba in die nächste Runde. Die vorgesehene Qualifikation wurde wegen des kleinen Starterfeldes zu einem dritten Trainingsdurchgang umfunktioniert.
Stark ausgedünntes Starterfeld Wie bereits seit einigen Jahren üblich lockt auch der diesjährige SGP kaum einen Topskispringer nach Hakuba. Die weite Anreise ist für viele Grund genug, die Wettkämpfe in Asien zur Trainingspause zu nutzen. Die Teams aus Österreich und Deutschland schicken mit Hocke, Späth, Mechler und Freund, sowie Strolz, Eggenhofer und Diethart nur ihre zweite Garnitur nach Japan, während die Norweger auf einen Start gänzlich verzichten. So gingen gerade einmal 43 Springer an den Start, sodass die Qualifikation zum dritten Trainingsdurchgang umfunktioniert wurde.
Zweikampf zwischen Polen und Japan Die Trainingsdurchgänge wurden von starken Leistungen der Japaner und Polen bestimmt, sodass alles auf einen Zweikampf beider Nationen hinaus läuft. Im ersten Training stellten beide Länder mit jeweils drei Nationen den Großteil der TopTen, und auch der zweite Durchgang zeigte mit vier Japanern und drei Polen ein gewohntes Bild. Die Mannschaft von Lukasz Kruzek brachte also ihre tolle Form, auch in Abwesenheit von Überflieger Adam Malysz, mit nach Japan und so zählt besonders Kamil Stoch zu den großen Favoriten für das Wochende. Mit einem Satz auf 131m landete er im dritten Training den weitesten Sprung des Tages. Der Führende der Sommer-Grand-Prix-Wertung Daiki Ito wird wohl zum härtesten Konkurrenten für den Polen. Denn auch er deutete sein Können an.
Sedlak mit guter Leistung Der Tscheche Borek Sedlak vermochte im dritten Training die japanische-polnische Übermacht zu zerschlagen und sicherte sich mit einem tollen Sprung auf 130m, vor Lokalmatador Fumihisa Yumoto (126,5m), den ersten Rang. Denis Kornilov reihte sich mit identischer Weite auf Rang drei ein.
Wenig Freude bei den Alpenrepubliken Für gemischte Gefühle dürfte das ohnehin magere Aufgebot Österreichs und Deutschlands bei den Verantwortlichen gesorgt haben. Außer Severin Freund, der im ersten Training 131m anbot, konnte keiner der angereisten Springer mit den Leistungen der Konkurrenz mithalten, sodass vordere Platzierungen an diesem Wochenende wohl ausgeschlossen sind.
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