Ulrike Gräßler beendet ihre Karriere

Die deutsche Skispringerin Ulrike Gräßler hat ihre Karriere beendet. Dies teilte die 31-Jährige über ihre Facebook-Seite mit.

Skiflieger kehren nach Copper Peak zurück

 Samstag, 08. Juni 2013 09:18      Kerstin Kock

Copper Peak-Skiflugschanze
Copper Peak-Skiflugschanze Foto: Tom Ruppe unter CC BY-NC 2.0
Zwanzig Jahre sind vergangen, seit auf der berühmten Copper Peak im Bundesstaat Michigan USA ein Skiflieger abgehoben ist. Eine Tatsache, die sich in nur wenigen Monaten ändern könnte.

Wie USA Ski Jumping (USASJ) und Bryan Sanders von der Copper Peak-Skiflugvereinigung gemeinsam ankündigten, plane man eine Wiederbelebung der Anlage am Copper Peak in Ironwood. Einen Schauevent haben die beiden Vereinigungen ebenfalls bereits angesetzt:  Vom 28. Februar bis 2. März 2014 soll es demnach die ersten Flüge geben.

Johnson will Begeisterung neu entfachen
Großer Antrieb für die Wiederbelebung der größten Schanze in Nordamerika sei, laut Sportdirektor Alan Johnson, dabei vor allem der Gedanke die Begeisterung für das Skispringen, die in den Glanzjahren der Copper Peak herrschte, wieder zurück in die USA zu bringen. "Dies erlaubt uns auch einen neuen kreativen, nicht traditionellen Weg, bei der Vermarktung von Großschanzen-Wettkämpfen ins Auge zu fassen", fügte Johnson an.

Wie der Sportdirektor von USASJ weiter erklärte, habe sich seit dem Ende von Copper Peak im Jahr 1994  im Skispringen einiges getan:  "Der Sport ist nun deutlich sicherer und kontrollierter als vor 20 Jahren. Der Springer kann weiter fliegen und hat seine Sprünge dennoch im Griff. Man muss kein Genie sein um zu wissen, dass der alte Schanzenrekord im nächsten Winter Geschichte sein wird. Die Frage sollte daher nur sein wie oft, das ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten!"

Erste Umbauten wurden bereits vorgenommen
Auch Bryan Sanders von der Copper Peak-Skiflugvereinigung, erklärte, dass der gesamte Vorstand bereits voller Vorfreude in die Zukunft blicke. "Wir mussten einen sehr langen Zeitraum warten. Wir hatten massive Verschuldungen seit der letzten Veranstaltung im Jahr 1994. Doch jetzt wurden tiefgreifende Veränderungen an der Schanze durchgeführt um sie wieder an die FIS-Standards anzupassen. Wir haben jetzt eine gesicherte Einnahmequelle und haben die Sessellifte, den Aufzug sowie die Entwässerung der Schanze verbessert. Gleichzeitig habe man den Aufsprunghang mit über 2.000 Tonnen Erde erneuert", erzählte Sanders die bisherigen Schritte seiner Vereinigung. Im Sommer soll ferner eine neue Beschneiungsanlage installiert werden sowie der Schanzentisch abgesenkt werden: "Es ist jetzt eine HS175-Schanze und ich denke, dass es eine wirklich sichere und aufregende Anlage ist, die wieder zum Leben erweckt wird."

Zu dem Schauevent im kommenden Jahr erwarten die beiden kooperierenden Verbände einen Duzend teilnehmender Athleten. Diese werden dabei hauptsächlich aus den USA sowie Kanada kommen. Dennoch würden auch Einladungen an die weiten Skisprung-Nationen versenden werden.


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